Dritter Tag der bundesweiten Städtebauförderung am 13. Mai.

Aktionen auf dem Brühl und im Umweltzentrum geplant.

Am 13. Mai 2017 findet der dritte, bundesweite „Tag der Städtebauförderung“ statt. Der Aktionstag wurde 2015 ins Leben gerufen, um einer breiten Öffentlichkeit die Projekte der Städtebauförderung in den Kommunen näher zu bringen. Am kommenden Samstag werden insbesondere auf dem Brühl Boulevard die bisherigen Entwicklungen und Fortschritte bei der Reaktivierung des Quartiers vorgestellt.

Die Städtebauförderung ist seit Jahren eine erfolgreiche und bewährte Gemeinschaftsleistung von Bund, Ländern und Kommunen. Diese Mittel unterstützen die Städte und Gemeinden insbesondere beim sozialen, demografischen und wirtschaftlichen Wandel. Die Bundesregierung hat die Finanzhilfen für die Städtebauförderung im Jahr 2017 auf ein Rekordniveau von 790 Mio. Euro aufgestockt. Hinzu kommen 200 Millionen Euro für den Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“, die überwiegend in den Gebieten der Städtebauförderung zum Einsatz kommen. Mit insgesamt 1 Milliarde Euro stehen heute doppelt so viele Bundesmittel zur Verfügung wie im Jahr 2013. Fast 1000 neue Städtebaumaßnahmen konnten so seit dem Jahr 2014 in die Förderung aufgenommen werden. Kommunen in Haushaltsnotlagen werden auch weiterhin mit einem abgesenkten kommunalen Eigenanteil unterstützt.

Die Stadt Chemnitz profitiert konkret von den Zuschüssen des Bundes: In den letzten 10 Jahren sind insgesamt über 105 Millionen Euro aus den unterschiedlichsten Städtebauprogrammen an Chemnitz ausgereicht worden. Insbesondere flossen Zuschüsse aus den Programmen „Soziale Stadt“, „Stadtumbau Ost“, „Stadtzentrenprogramm“ und dem „Sanierungs- und Entwicklungsprogramm Ost“. Förderschwerpunkte waren dabei neben der Chemnitzer Innenstadt die Stadtgebiete Brühl, Kaßberg, Schloßchemnitz, Sonnenberg und das Heckert-Gebiet.

Dazu meint Detlef Müller: „Die Städtebauförderung ist für Chemnitz eine Erfolgsgeschichte! Ohne sie wären wichtige Bauprojekte und Umbauprozesse in Chemnitz nicht zu verwirklichen gewesen. Ziel ist es, in den nächsten Jahren das Fördervolumen für die Städtebauprogramme mindestens auf dem jetzigen Niveau zu halten. Der Bedarf in Chemnitz an weiterer Förderung und Kofinanzierung seitens des Bundes ist definitiv gegeben!“

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