Danke für Ihre Stimmen und Ihr Vertrauen!

Die Bundestagswahl 2017 ist Geschichte, und ich danke Ihnen für Ihre Stimmen und Ihr Vertrauen. Die SPD hat eine herbe Niederlage erlitten und wird höchstwahrscheinlich in die Opposition gehen. Für mich persönlich ist die Niederlage ebenfalls sehr bitter: Nach einem auszehrenden Wahlkampf konnte ich lediglich 15,4 der Erststimmen auf mich vereinen und kam damit in Chemnitz auf Platz 4. Nach einer ganzen Reihe von schmerzhaften Wahlniederlagen ist es nun an der Zeit für uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in uns zu gehen und zu überlegen, wie wir das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler zurückgewinnen können. Insbesondere werden wir uns dabei fragen müssen, wofür wir als SPD heute stehen, wofür wir stehen wollen und wie es uns gelingen kann, dies tatsächlich umzusetzen. Ein Neuanfang ist dringend nötig. Aber es hieße die SPD zu unterschätzen, wenn man glaubte, dass wir das nicht hinkriegen werden. In der Zwischenzeit werden wir die Aufgabe wahrnehmen, die uns in unserer über 150 Jahre langen Geschichte immer die wichtigste war: für eine freie, solidarische, menschliche Gesellschaft zu kämpfen und nicht müde zu werden, uns den extremistischen Kräften entgegenzustellen.

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