40 Millionen Euro stellt der Bund im Rahmen des
Konjunkturpakets für Renovierungen von Bahnhöfen zur
Verfügung. Nach Sachsen fließen davon rund 2,1 Millionen Euro
für insgesamt 15 Bahnhöfe.

Mit dem Bahnhofsprogramm im Konjunkturpaket wird
zielgerichtet lokale Wertschöpfung mit Werterhalt,
Attraktivitätssteigerung und Mobilität verbunden. Denn die zur
Verfügung gestellten Mittel sollen durch die DB Netz AG, welche
die Bahnanlagen betreibt, gezielt an lokale Unternehmen
vergeben werden.

Davon wird auch der Freistaat Sachsen profitieren, denn
insgesamt 15 Bahnhöfe werden durch das Programm gefördert.
Nun liegen auch die geplanten Maßnahmen und die
entsprechenden Fördersummen vor.

Insgesamt beläuft sich die Förderung in Sachsen auf rund 2,1
Millionen Euro. Davon profitieren nicht nur die großen Bahnhöfe
mit vielen Fahrgästen – wie Leipzig Hbf (73.000 Fahrgäste
täglich), Dresden (44.500) und auch Chemnitz (12.500) – sondern
vor allem auch kleinere Stationen in der Fläche des Landes wie
beispielsweise der Bahnhof in Limbach (Vogtland) mit täglich ca.
80 Reisenden und der Bahnhof in Leisnig mit täglich 240 Gästen.
Im Zentrum der Maßnahmen steht die Verbesserung der
Aufenthaltsqualität durch optische Renovierungen. Es werden
aber auch Maßnahmen zur Förderung der Fahrgastinformation,
der Barrierefreiheit und der allgemeinen Sicherheit durchgeführt.
Umgesetzt und abgeschlossen werden die Maßnahmen im
Sommer und Herbst 2020.

Die SPD-Verkehrspolitiker im Deutschen Bundestag werden sich
für eine Fortsetzung des Programms auch im kommenden
Haushaltsjahr des Bundes einsetzen.

Redaktion