Kommentar zu den aktuellen israelfeindlichen Demonstrationen

Die Entscheidung Donald Trumps, Jerusalem offiziell als Hauptstadt Israels anzuerkennen, ist für mich unzweifelhaft eine kolossale Dummheit. Die Auseinandersetzung darüber muss aber bitte nicht nur hierzulande so geführt werden, wie es sich gehört, nämlich zivilisiert, ohne das leidige Verbrennen israelischer Fahnen und ohne Vernichtungsrethorik. Man muss es leider sagen, es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen den Unterstützern der israelischen und der palästinensischen Seite: Wenn beispielsweise die Damen und Herren von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft vor dem Brandenburger Tor demonstrieren, werden eben keine palästinensischen Fahnen verbrannt oder „Tod den Arabern“ geschrien. Die palästinensische/arabische Seite muss endlich begreifen, dass die Diskussion über den Nahost-Konflikt nicht jedes Mal in gewalttätige Unruhen ausarten darf.
Es ist und bleibt unverhandelbar: Die Sicherheit Israels ist deutsche Staatsräson. Schon alleine deswegen sind brennende israelische Fahnen in Deutschland absolut inakzeptabel!

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