Jamaika muss den Schienenverkehr stärken!

Schienenverkehr ist der moderne und effiziente Verkehrsträger der Zukunft. Wer ihn nicht fördert, der verspielt die Zukunft. In diesem Sinne sollten sich die Verhandlungspartner einer Jamaika-Koalition ihrer Verantwortung bewusst werden und im Sinne von Umweltschutz, weniger Staus und einer Entlastung der Straßen endlich konkrete Schritte für den Schienenverkehr beschließen.

Gleichzeitig spielt der Schienenverkehr auch im Rahmen der Energiewende eine wesentliche Rolle: Der Schienenverkehr wird noch stärker als bisher elektrifiziert werden müssen. Das wird Impulse zur Entwicklung von CO2-freien Antriebstechnologien sowie von Technologien zur Speicherung elektrischer Energie auf den Triebfahrzeugen geben. Das wiederum ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern führt auch zu Lärmminderung.

Die Verkehrswende und eine CO2-Senkung im Verkehr werden nur gelingen, wenn der Güterverkehr künftig zu großen Teilen auf der Schiene abgewickelt wird. Die Eisenbahnverkehrsunternehmen müssen deshalb wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen erhalten, um mehr Güter transportieren zu können. Die Schweiz macht es uns vor.

Die Belastung aus den Trassenpreisen („Schienenmaut“) ist ein wesentlicher Faktor, der über die Wettbewerbsfähigkeit der Schiene gegenüber der Straße und dem Luftverkehr, sowie über die Bezahlbarkeit des Verkehrs für die Bürgerinnen und Bürger entscheidet. Deshalb muss es die Aufgabe einer künftigen Koalition sein, die Trassenpreise entscheidend zu senken. Außerdem streben wir eine weitere Entlastung des Schienengüterverkehrs durch eine schrittweise Absenkung der Stromsteuer auf das europarechtskonforme Maß von annähernd Null an.

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