Vor der ICE-Anbindung von Chemnitz steht die Elektrifizierung der Strecke. Dafür muss diese in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen werden!

Zu den Artikeln in der Freien Presse zur ICE-Anbindung Chemnitz erklären der Sprecher der Landesgruppe Sachsen der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Jurk, der Chemnitzer SPD-Bundestagsabgeordnete Detlef Müller und die Leipziger SPD-Bundestagsabgeordnete Daniela Kolbe:

Der sächsische Verkehrs- und Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) hat richtig gehandelt. Vor einem ICE-Anschluss Chemnitz steht die Elektrifizierung der Strecke Leipzig-Bad Lausick-Geithain-Chemnitz. Dafür muss die Strecke in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen werden. Die sächsischen SPD-Bundestagsabgeordneten setzen sich dafür ein, dass diese Strecke prioritär in den neuen Bundesverkehrswegeplan aufgenommen wird und haben sich bei ihrer letzten Landesgruppensitzung dazu entsprechend abgestimmt.

Das Projekt ist somit auf einem guten Weg. Wenn sich auch unsere Bundestagskollegen der sächsischen CDU entsprechend positionieren und wir gemeinsam um Mehrheiten kämpfen, steht der Aufnahme der Strecke Chemnitz-Leipzig kaum mehr etwas im Wege.

Chemnitz steht im Fokus des Wirtschaftsministers und unserer sächsischen SPD-Bundestagsabgeordneten. Aber ohne eine abgesicherte Unterstützung des Projektes seitens des Bundes macht auch eine einseitige Mittelbereitstellung seitens des Freistaates Sachsen keinen Sinn.

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