Nach einem kürzlichen Bericht des SPIEGEL ist die Kriminalität an den zehn größten deutschen Bahnhöfen zwischen 2011 und 2016 teilweise drastisch gestiegen. Das habe unterschiedliche Gründe, z.B. Stellenstreichungen bei der Bundespolizei, eine Ausdünnung der BP an den Bahnhöfen zugunsten von Flughäfen und Grenzsicherung, Auswirkungen der Flüchtlingskrise bzw. allgemein eine zunehmende Verrohung der Gesellschaft.

Sicherheit und Sicherheitsempfinden sind auch nach meiner Erfahrung mittlerweile ein ganz zentrales Thema im Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Und das bedeutet, dass auch wir als SPD, die wir nicht die klassische „law and order“-Partei sind, das Thema ernst nehmen müssen.

Schönreden hat noch nie geholfen. Was aber hilft, ist Beharrlichkeit: nicht Härte, aber konsequentes Vorgehen einer gut ausgestatteten und (auch im Dialog!) ausgebildeten Polizei. Kluge stadtplanerische Maßnahmen, gerade auch im Bahnhofsbereich. Und geduldiges Vorgehen nach der bekannten „broken windows“-Theorie: Ein sauberes, gepflegtes Umfeld drängt Kriminalität und Unordnung zurück.

(Bild: Frank Vincentz, Hauptbahnhof am Kurt-Schumacher-Platz in Bochum)

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