Bund fördert Chemnitz aus Denkmalschutz-Sonderprogramm

Heute wurden im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags Mittel für den Denkmalschutz freigegeben. Wegen der Vielzahl von Bewerbungen bundesweit konnte nur ein Teil der Anträge positiv beschieden werden. Umso mehr freue ich mich, dass Chemnitz mit insgesamt 380.000 Euro und Zwickau mit 310.000 Euro von Mitteln des Denkmalschutz-Sonderprogramms profitiert.

Nach einem intensiven Auswahlverfahren hat das Bundeskanzleramt dem Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags heute Mittag eine Liste von Projekten vorgelegt, die im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramms V (2. Tranche) vom Bund gefördert werden sollen – mit diesem Programm beteiligt sich der Bund seit Jahren an der Sanierung von national bedeutsamen Denkmälern in ganz Deutschland. Der Haushaltsausschuss hat daraufhin die insgesamt 20,8 Millionen Euro Bundesmittel für den Denkmalschutz freigegeben. Somit können nun bundesweit 124 Denkmalschutzprojekte gefördert werden.

In Chemnitz sind dies die Bauhausvilla Feistel (105.000 Euro), der Kohlebunker im Poelzig-Areal (50.000 Euro), Turmhaus und Brückenstellwerk im Technikmuseum Seilablaufanlage Chemnitz-Hilbersdorf (65.000 Euro) und die Kirche Rabenstein St. Georg (160.000 Euro). Außerdem im Landkreis Zwickau sind dies die Friedhofskapelle in Werdau (200.000 Euro) und die Kirche St. Martin in Oberlungwitz (110.000 Euro).

„Ich freue mich, dass das Denkmalschutz-Sonderprogramm nun auch Chemnitz und Zwickau zugutekommt: Der gemeinsame Einsatz mit den zuständigen Haushältern der SPD-Bundestagsfraktion, meinen Kollegen Thomas Jurk (Görlitz) und Johannes Kahrs, für erhaltenswerte Baudenkmäler in unserem Chemnitz hat sich gelohnt!“ meint Detlef Müller, MdB (SPD).

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