Am Rande notiert: Am Ende entscheidet doch der Magen.

Über eine wichtige, aber wenig beachtete Frage möchte ich berichten: Mittagessen: was und wo? In den Gebäuden des Bundestages stehen verschiedene gastronomische Einrichtungen zur Verfügung: von einer Cafeteria bis zum Abgeordnetenrestaurant, von Selbstbedienungsgaststätte bis Mitarbeiterkantine.

Selbstverständlich gibt es größere Unterschiede – sowohl preislich, als auch auf der Angebotsseite. Für mich als eher klassisch-konservativem Esser sind manche Menüzusammenstellungen eher abenteuerlich. Ab und an versucht der Küchenchef sich sicherlich selbst zu verwirklichen und seine Träume auszuleben. Aber da halte ich es eher mit Konrad Adenauer: Keine Experimente! Und somit muss ich schon manchmal genauer suchen, um meine favorisierten, eher klassisch geprägten (Kindergarten, Schule) Menüvorstellungen aus Fleisch/Fisch – Gemüse – Kartoffeln/Nudeln/Reis (der berühmten Sättigungsbeilage) zu finden.

Im Normallfall gehen wir als Team (also der Abgeordnete mit seinen Mitarbeitern) in die Mitarbeiterkantine im Jakob-Kaiser-Haus oder, je nach Angebot, in das Selbstbedienungsrestaurant im Paul-Löbe-Haus. In der morgendlichen Teambesprechung wird zum Schluss das Thema „Mittagessen“ besprochen, die Angebote verglichen und zum Schluss abgestimmt. Ganz demokratisch also. Und selbstverständlich beuge ich mich dem Mehrheitsvotum – bis jetzt war immer alles lecker. Und manchmal muss man auch mal etwas wagen. Leben am Limit.

Und wenn gar nichts geht: In der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft gibt es immer (!) die leckersten Bratkartoffeln mit Spiegelei. Was den Magen erfreut.

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