Detlef Müller, MdB - Facebook

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„Ehrung langjähriger Mitglieder“ stand auf der Tagesordnung. Tja - und dann ist man es selber: 15 Jahre Mitglied des „Chemnitzer Tafel“ e.V. Eine lange Zeit und stolz darauf. Hilfe für Menschen in schwierigen Situationen, schnell und unbürokratisch. Im Jahr 2020 erfolgten durch die Chemnitzer Tafel über 30.900 Ausgaben an Bedürftige, 410 Tonnen Lebensmittel, meist Spenden von Supermärkten und Großhändlern, wurden dabei verteilt. Über 10.500 ehrenamtliche Stunden wurden dabei geleistet - dafür großen Dank und Respekt! Chemnitzer Tafel e. V. ... Mehr lesenWeniger lesen

17 Stunden zuvor
„Ehrung langjähriger Mitglieder“ stand auf der Tagesordnung. Tja - und dann ist man es selber: 15 Jahre Mitglied des „Chemnitzer Tafel“ e.V.  Eine lange Zeit und stolz darauf. Hilfe für Menschen in schwierigen Situationen, schnell und unbürokratisch. Im Jahr 2020 erfolgten durch die Chemnitzer Tafel über 30.900 Ausgaben an Bedürftige, 410 Tonnen Lebensmittel, meist Spenden von Supermärkten und Großhändlern, wurden dabei verteilt. Über 10.500 ehrenamtliche Stunden wurden dabei geleistet - dafür großen Dank und Respekt! Chemnitzer Tafel e. V.

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Gutes und wichtiges Engagement 🙂 Ich hoffe Sie bringen hier in Sachen Lebensmittelverschwendung und Nachhaltigkeit einiges auf den Weg! Wir müssen viel konsequenter in den Maßnahmen werden. Pfandpflicht auf alle vom Handel verkauften Flaschen. Strikte Vorgaben an den Handel mit Sanktionsmöglichkeiten bei Verstoß um Plastik zurückzudrängen. Die Politik ist in Sachen Nachhaltigkeit in der Lebensmittelindustrie aufgefordert gesetzlich nachzusteuern. Die Big 4 (Aldi, Lidl, Rewe, Edeka) müssen dazu verpflichtet werden Lebensmittel die kurz vor dem Ablaufdatum stehen extrem vergünstigt abzugeben oder an wohltätige Organisationen (z.B Tafeln) abzugeben. Hier muss Schluss sein mit Freiwilligkeit und endlich ein Zeichen gesetzt werden. Gleiches gilt für den Einsatz von Plastik im Einzelhandel. Auch hier braucht es deutlich restriktivere Maßnahmen. Ich habe das Gefühl die Lebensmittelindustrie wird aktuell noch mit Samthandschuhen angefasst. Die Bevölkerung befürwortet ebenso die Einführung des Nutriscores um ungesunde Lebensmittel offener zur Schau zu stellen. Auch eine Fett-/Zuckersteuer wie es andere Staaten vorgemacht haben könnte entscheidende Verbesserungen im Konsumverhalten mit sich bringen. Auch Bürger die die Umwelt belasten indem Sie Müll in die Natur schmeißen ebenso wie Kippen oder Kaugummis müssen hart bestraft werden. Wir brauchen ein neues Bewusstsein! Wichtig ist nur, dass hier endlich etwas passiert. Handeln Sie endlich statt nur darüber zu Reden.

Auch bei uns fehlen viele Lkw-Fahrerinnen und Lkw-Fahrer

Nicht wenige schauen derzeit mit ein wenig Häme nach Großbritannien. Tausende Lkw-Fahrerinnen und -Fahrer fehlen dem Land. Leere Supermarktregale und Spritmangel an Tankstellen sind die Folge.

Ein Grund hierfür ist sicher der Brexit. Mit dem Austritt aus der EU und dem damit verbundenen Verlust von Arbeitskräften aus der EU hat sich die zugrunde liegende Problematik aber nur verschärft und sie ist kein britisches Problem.

Auch in Deutschland gibt es einen eklatanten Mangel an Lkw-Fahrerinnen und Lkw-Fahrern. Derzeit fehlen hierzulande ca. 80.000 Fachkräfte für den Transport von Waren und Gütern auf der Straße.

Die Gründe sind vielfältig.

Zum einen schlägt der demografische Wandel in der Branche voll durch. 30.000 Fahrerinnen und Fahrer gehen jedes Jahr in Rente und nur 13.000 Menschen ergreifen den Beruf.

Warum das so ist?

Laut Branchenvertretern liegt es vor allem an der zu geringen Entlohnung, den miesen Arbeitsbedingungen und dem angekratzten Image des Berufes
Überstunden durch unvorhergesehene Staus, mangelnde Vereinbarkeit von Familie und Beruf, das Fehlen von Parkplätzen durch das gewachsene Verkehrsaufkommen und nur wenige können sich vorstellen, regelmäßig auf Autobahnrastplätzen (meist in der eigenen Kabine) zu übernachten.

Es gibt zudem – sicher auch als Folge der Abschaffung der Wehrpflicht – immer weniger junge Menschen, die einen Lkw-Führerschein erwerben. Letzteres hat übrigens auch direkte Folgen für die öffentliche Daseinsvorsorge, denn auch bei den Freiwilligen Feuerwehren und dem THW fehlen öfter Fahrerinnen und Fahrer für Einsatzfahrzeuge.

Was kann also getan werden?

Mehr Parkplätze, bessere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen sind sicherlich gute und auch notwendige Ansätze. Ob dies allein ausreichen wird, um mehr Menschen für diesen Beruf zu begeistern, bleibt fraglich.

Wir müssen an der Art, wie wir Logistik in Deutschland betreiben, etwas ändern. Warenverkehr muss stärker intermodal organisiert werden. Güter müssen für lange Verkehrsstrecken auf der Schiene verlagert werden, die Straße sollte nur die „Feinverteilung“ übernehmen. Das macht den Beruf auch für Menschen attraktiver, die am Abend gerne zu Hause sind. Zuletzt ist es aber auch gut für die Umwelt, vermindert den Verkehr und ist aktiver Beitrag zur Verkehrswende.

Hierfür müssen wir jetzt die Weichen stellen, indem wir den Güterverkehr auf der Schiene attraktiver machen, Kombiverkehrsterminals schaffen und die Kranbarkeit von Sattellaufliegern verpflichtend stellen.

All das werden Themen in den anstehenden Koalitionsverhandlungen sein. Ich hoffe sehr, dass wir sie gemeinsam mit den Grünen und der FDP angehen können.
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1 Tag zuvor
Auch bei uns fehlen viele Lkw-Fahrerinnen und Lkw-Fahrer

Nicht wenige schauen derzeit mit ein wenig Häme nach Großbritannien. Tausende Lkw-Fahrerinnen und -Fahrer fehlen dem Land. Leere Supermarktregale und Spritmangel an Tankstellen sind die Folge.

Ein Grund hierfür ist sicher der Brexit. Mit dem Austritt aus der EU und dem damit verbundenen Verlust von Arbeitskräften aus der EU hat sich die zugrunde liegende Problematik aber nur verschärft und sie ist kein britisches Problem. 

Auch in Deutschland gibt es einen eklatanten Mangel an Lkw-Fahrerinnen und Lkw-Fahrern. Derzeit fehlen hierzulande ca. 80.000 Fachkräfte für den Transport von Waren und Gütern auf der Straße.

Die Gründe sind vielfältig. 

Zum einen schlägt der demografische Wandel in der Branche voll durch. 30.000 Fahrerinnen und Fahrer gehen jedes Jahr in Rente und nur 13.000 Menschen ergreifen den Beruf. 

Warum das so ist? 

Laut Branchenvertretern liegt es vor allem an der zu geringen Entlohnung, den miesen Arbeitsbedingungen und dem angekratzten Image des Berufes 
Überstunden durch unvorhergesehene Staus, mangelnde Vereinbarkeit von Familie und Beruf, das Fehlen von Parkplätzen durch das gewachsene Verkehrsaufkommen und nur wenige können sich vorstellen, regelmäßig auf Autobahnrastplätzen (meist in der eigenen Kabine) zu übernachten. 

Es gibt zudem – sicher auch als Folge der Abschaffung der Wehrpflicht – immer weniger junge Menschen, die einen Lkw-Führerschein erwerben. Letzteres hat übrigens auch direkte Folgen für die öffentliche Daseinsvorsorge, denn auch bei den Freiwilligen Feuerwehren und dem THW fehlen öfter Fahrerinnen und Fahrer für Einsatzfahrzeuge.

Was kann also getan werden?

Mehr Parkplätze, bessere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen sind sicherlich gute und auch notwendige Ansätze. Ob dies allein ausreichen wird, um mehr Menschen für diesen Beruf zu begeistern, bleibt fraglich.

Wir müssen an der Art, wie wir Logistik in Deutschland betreiben, etwas ändern. Warenverkehr muss stärker intermodal organisiert werden. Güter müssen für lange Verkehrsstrecken auf der Schiene verlagert werden, die Straße sollte nur die „Feinverteilung“ übernehmen. Das macht den Beruf auch für Menschen attraktiver, die am Abend gerne zu Hause sind. Zuletzt ist es aber auch gut für die Umwelt, vermindert den Verkehr und ist aktiver Beitrag zur Verkehrswende.

Hierfür müssen wir jetzt die Weichen stellen, indem wir den Güterverkehr auf der Schiene attraktiver machen, Kombiverkehrsterminals schaffen und die Kranbarkeit von Sattellaufliegern verpflichtend stellen.

All das werden Themen in den anstehenden Koalitionsverhandlungen sein. Ich hoffe sehr, dass wir sie gemeinsam mit den Grünen und der FDP angehen können.

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Ich fahre einmal pro Woche Briefpost von Chemnitz nach Würzburg (21 - 3 Uhr). In wirklich jedem Parkplatz stehen LKW mit Warnblinke in den Einfahrten....ein untragbarer und vor allem gefährlicher Umstand! Aber generell werden Beschäftigte in den wichtigsten Berufen, die es zum täglichen Leben braucht, am schlechtesten behandelt und bezahlt. (Transport, Einzelhandel, Pflege).

Frage... wie lange hat die SPD regiert 🤔 und hat dieses Problem nicht angepackt obwohl bekannt... und jetzt setzt man HOFFNUNG in die neue Koalition... Nee, das nimmt euch keiner ab... woher soll jetzt die Kompetenz kommen...

Was ist mit fehlenden Ausbildungsstellen? Jeder Handwerker, der Nachwuchs generieren will, muss die Kosten für eine gute Ausbildung tragen. Wo ist das bei den Spediteuren? Da wird nur gejammert, wie teuer das ist. Obwohl es Zuschüsse vom Staat dafür gibt. Die Fehler der Vergangenheit rächen sich jetzt und werden auch nicht mehr aufgeholt werden. Ergo braucht es ein Umdenken in Wirtschaft und bei uns Konsumenten.

Früher waren die Zulieferbetriebe in der Nachbarschaft der Industrie, heute sind sie in der Nachbarschaft der Billigstlöhne irgendwo auf dem Globus verteilt .... und der wenige Transport auf der Schiene wird durch nationale Gegebenheiten ad absurdum geführt ..... zuletzt zu sehen als rund 16000 Berufskraftfahrer auf der Insel über Weihnachten durch nationale Alleingänge mehrere Tage gefangen waren, ...... anstatt des versprochenen green Deal und green Lanes kommt der green Pass und hebelt alles anders wieder mal aus Zitat aus dem Bericht: «Da zum Zeitpunkt der Kontrolle in Domodossola nicht alle Fahrer im Besitz eines Covid-Zertifikates bzw. eines 'Green Pass' waren, musste der Zug nach Freiburg im Breisgau zurückkehren und entladen werden», so der RAlpin-Chef weiter. Der Beginn der Pandemie und jetzt der Brexit mit leeren Supermarktregalen und Tankstellen in Großbritannien haben die Bedeutung von Berufskraftfahrern zuletzt deutlich gemacht! Wie sollte das bei der globalen Industriestruktur geändert werden. Aber in einem Punkt stimme ich zu, die Logistik und der Transport muss zwingend neu gedacht werden. www.nau.ch/news/schweiz/ralpin-guterzug-von-italien-wegen-fehlendem-green-pass-abgewiesen-6602543...

Rechte Spur zur autonomen Spur erklären, Fördertöpfe für die Umrüstung auf autonom fahrende LKWs einführen und spezielle Umschlagausfahrten an wichtigen Knotenpunkten einführen. In 30 Jahren fährt kein Lkw mehr mit menschlichem Fahrer.

Die Diskussion über bessere Arbeitsbedingungen, Bezahlung usw gibt's schon seid etlichen Jahren! Man kann nur immer wieder sagen das dieser Mangel Hausgemacht ist oder einfacher gesagt"Selbst schuld!" Natürlich gibt es nicht nur Unternehmen die als negative Beispiele aufgefallen aber leider gilt das für den Großteil. 🙄 Und wäre da noch die Politik die "uns" Fahrern einen Stein nach dem anderen in den Weg legt.

Fachkräfte Mangel gibt's auch in der Pflege, 140 Stunden stehn in meinem Vertrag hab jeden Monat Überstunden. Meine Kollegin und Kollegen geht's nicht anders. Mein Mann hat 30 Jahre auf dem Bock gesessen bin froh das er aus dem Beruf raus ist.

Wenn man Bedenkt dass früher der Führerschein nicht mal 3000.- Sft. gekostet hat und heute 16000.- Sfr. Ist das auch ein Argument dass viele sich es nicht leisten können

Ich bin ja gespannt Herr Detlef Müller, weil Sie das Thema Schiene und Bahn ansprechen in Ihrem Beitrag was im Inntal passieren wird wen der Brennerbasistunnel fertig ist und auf deutscher Seite nach und von Österreich her noch nicht's für die Zulaufstrecke für dieses Projekt gemacht wurde Ich persönlich habe die Vermutung das ab dem Zeitpunkt der Fertigstellung und Inbetriebnahme des Schienenweges durch das Alpenmassiv kein gewerblich fahrender Lkw mehr, der über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht hat, über den Brenner fahren wird weil alles ähnlich dem Ärmelkanaltunnel über die Bahn abgewickelt werden wird Dann wird das Inntal auf deutscher Seite ein verdammt großer Parkplatz werden

Baut doch endlich mal Parkplätze für Trucks...

LKW-Fahrer, Spediteure und auch Personal in den Häfen fehlen. Vor ganz Europa stauen sich die Containerschiffe vor den Küsten weil überall personal fehlt. Werben Sie dieses im Ausland an und machen Sie gleichzeitig die jobs deutlich attraktiver. Hier muss dringend was geschehen

Das ist die vorausschauende Politik von SPD und CDU! Seit Jahrzehnten wird die Schiene zurück gebaut, nun stellt man fest, upps, da war doch was!

Nicht nur von Regierungen sonder von Politikern im Allgemeinen.....

Das ist immer das gleiche dumme Gelaber ! Passieren tut gar nichts! Leute ihr habt keine Zeit mehr versteht das denn keiner? Wenn nicht sofort gehandelt wird lachen die Briten bald über uns !

Falk Hammermueller Was in 30Jahren ist kann ich auch nicht sagen! Aber die ersten die jaulen werden, sind die Grosslager. Denen werden die kostenlosen Lagerarbeiter fehlen als die sie die Kraftfahrer missbrauchen! 🤣

Überstunden durch unvorhersehbare Staus ???? Anhand von dem Satz zeigt es, das die Leute nichts begriffen haben 🤣🤣🤣 Einen Stau hat jeder Verständnis.... Es gehört zum guten Ton, das Arbeitszeiten von 10-12 h normal sind in einer Spedition.... Und da ist kein Stau eingerechnet 🤦🤦🤦🤦

Auf der To-do-Liste müsste auch noch die Sensibilisierung der Bevölkerung stehen und eine Beschleunigung z.B. der Genehmigungsverfahren stehen.

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⚠️⚠️⚠️⚠️⚠️⚠️ DIE BAHNSTRECKE CHEMNITZ-LEIPZIG WIRD AUCH WEITERHIN ZWEIGLEISIG GEPLANT!

Dazu habe ich mich in meiner heutigen PRESSEMITTEILUNG wie folgt geäußert:

Ausbau und Elektrifizierung der Eisenbahnstrecke Chemnitz-Leipzig wird zweigleisig geplant und umgesetzt.
Ein Pressebericht vom Montag, den 18. Oktober 2021, bezüglich einer geänderten Ausbauplanung für die Eisenbahnstrecke Chemnitz-Leipzig sorgte überregional für einige Aufregung. Die Freie Presse berichtete, dass die DB Netz AG bei der Planung für den Ausbau und die Elektrifizierung der Strecke von bis zu 25 Prozent eingleisigen Streckenanteilen ausginge.

Im Nachgang der Meldung gab es zahlreiche Gespräche zwischen DB AG, sächsischem Verkehrsministerium (Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verke) und der Bundespolitik. Grundsätzlich ist die Meldung nicht zutreffend und basiert auf veralteten Annahmen. Zwischen allen Beteiligten ist aber klar, dass der Ausbau und die Elektrifizierung grundsätzlich zweigleisig erfolgen wird.
Auch das sächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr wies darauf hin, dass die Finanzierung für die zweigleisige Planung der Umsetzung des Ausbaus und der Elektrifizierung gesichert sei.
Hintergrund für die Meldung waren missverständliche Aussagen der DB Netz AG zur Wirtschaftlichkeit der Umsetzung. Diese ging von veralteten Prämissen aus, wonach das zunächst geplante Zugprogramm (8 ICs/ICEs sowie 26 RE in jede Richtung) als Grundlage für die Planung dienen soll. Dieses Programm ließe sich zwar tatsächlich auch auf einer in Teilen eingleisigen Strecke abbilden, wir müssen heute aber zukunftssicher planen und bauen, um unsere ambitionierten verkehrspolitischen Ziele zu erreichen. Das bedeutet eben auch entsprechende Kapazitäten für Verkehrsaufwuchs.
Ich sehe hier auch einen Auftrag für die Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene. Wir müssen in der kommenden Legislaturperiode die Maßgaben für die Berechnung der sogenannten Kosten-Nutzen-Faktoren und für die Berechnung der Wirtschaftlichkeit einer Ausbaumaßnahme so ändern, dass sie positive Klimaeffekte und geänderte politische Zielsetzungen, wie den geplanten Verkehrsaufwuchs auf der Schiene, stärker einbezieht.

#spd #chemnitz #chemnitz2025
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2 Tage zuvor
⚠️⚠️⚠️⚠️⚠️⚠️ DIE BAHNSTRECKE CHEMNITZ-LEIPZIG WIRD AUCH WEITERHIN ZWEIGLEISIG GEPLANT! 

Dazu habe ich mich in meiner heutigen PRESSEMITTEILUNG wie folgt geäußert:

Ausbau und Elektrifizierung der Eisenbahnstrecke Chemnitz-Leipzig wird zweigleisig geplant und umgesetzt. 
Ein Pressebericht vom Montag, den 18. Oktober 2021, bezüglich einer geänderten Ausbauplanung für die Eisenbahnstrecke Chemnitz-Leipzig sorgte überregional für einige Aufregung. Die Freie Presse berichtete, dass die DB Netz AG bei der Planung für den Ausbau und die Elektrifizierung der Strecke von bis zu 25 Prozent eingleisigen Streckenanteilen ausginge.

Im Nachgang der Meldung gab es zahlreiche Gespräche zwischen DB AG, sächsischem Verkehrsministerium (Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr) und der Bundespolitik. Grundsätzlich ist die Meldung nicht zutreffend und basiert auf veralteten Annahmen. Zwischen allen Beteiligten ist aber klar, dass der Ausbau und die Elektrifizierung grundsätzlich zweigleisig erfolgen wird.
Auch das sächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr wies darauf hin, dass die Finanzierung für die zweigleisige Planung der Umsetzung des Ausbaus und der Elektrifizierung gesichert sei.
Hintergrund für die Meldung waren missverständliche Aussagen der DB Netz AG zur Wirtschaftlichkeit der Umsetzung. Diese ging von veralteten Prämissen aus, wonach das zunächst geplante Zugprogramm (8 ICs/ICEs sowie 26 RE in jede Richtung) als Grundlage für die Planung dienen soll. Dieses Programm ließe sich zwar tatsächlich auch auf einer in Teilen eingleisigen Strecke abbilden, wir müssen heute aber zukunftssicher planen und bauen, um unsere ambitionierten verkehrspolitischen Ziele zu erreichen. Das bedeutet eben auch entsprechende Kapazitäten für Verkehrsaufwuchs.
Ich sehe hier auch einen Auftrag für die Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene. Wir müssen in der kommenden Legislaturperiode die Maßgaben für die Berechnung der sogenannten Kosten-Nutzen-Faktoren und für die Berechnung der Wirtschaftlichkeit einer Ausbaumaßnahme so ändern, dass sie positive Klimaeffekte und geänderte politische Zielsetzungen, wie den geplanten Verkehrsaufwuchs auf der Schiene, stärker einbezieht.

#spd #chemnitz #chemnitz2025

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Eigentlich ein Treppenwitz, dass überhaupt nochmal thematisiert werden muss, dass eine Stadt mit 250.000 Einwohnern nun tatsächlich zweigleisig an die nächste Großstadt im gleichen Bundesland angebunden werden soll. Noch dazu im Hinblick auf eine gewünschte Mobilitätswende. 🙈 Danke für deinen unermüdlichen Einsatz auch in dieser Angelegenheit Detlef Müller, MdB .

Danke Detlef für die Klarstellung und deinen Einsatz!

Vielen Dank. Stake Leitung. War nur ein Wortspiel

Danke für die Klarstellung!

Zeit wird’s.

Ausbau und Elektrifizierung erfolgen GRUNDSÄTZLICH zweigleisig. Eines sehr schöne Aussage.

Super, endlich werden Nägel mit Köpfen gemacht. Danke für den Einsatz.

Danke für deinen Einsatz für die Zweigleisigkeit. Es wird auch wirklich Zeit.

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