Fortsetzung und Erweiterung der MINUSMA-Mission in Mali

Am 26.1. wurde im Deutschen Bundestag in zweiter Lesung die Fortsetzung der Beteiligung der Bundeswehr an der „Multidimensionalen Integrierten Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Mali“ (MINUSMA) beraten. Die Mission soll u.a. die Vereinbarungen zur Waffenruhe und die vertrauensbildenden Maßnahmen zwischen den Konfliktparteien sowie die Umsetzung des Friedensabkommens unterstützen. Im Kampf gegen (islamistischen) Terrorismus, Kriminalität und Verarmung in der Region spielt Mali eine Schlüsselrolle.

Zusätzlich zu den bisherigen 650 SoldatInnen soll ein Hubschrauberkontingent mit bis zu 350 weiteren SoldatInnen nach Gao entsendet werden. Das wären dann mehr als beim aktuell laufenden Einsatz „Resolute Support“ in Afghanistan. Im Kern soll die Bundeswehr damit das niederländische Kontingent bei der „Rettungskette“ (Kranken-/Verwundetenversorgung und -transport) ablösen. Bei den Hubschraubern handelt es sich daher um sog. „MedEvacs“ und Kampfhubschrauber zu ihrem Schutz.

Ich habe mich im Dezember an einer Weihnachtsaktion zugunsten von BundeswehrsoldatInnen im Auslandseinsatz beteiligt – und dankbare Antwortpost aus Gao erhalten. Wie man auch immer zu Auslandseinsätzen des Bundeswehr steht: Wir sollten immer daran denken, dass dort Menschen im Einsatz sind, die auf der Grundlage eines Parlamentsbeschlusses Leben und Gesundheit aufs Spiel setzen und dafür Respekt und Anerkennung verdienen.

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