Am Rande notiert: Die Fraktionsdruckerei

Allen Bemühungen zur Digitalisierung zum Trotz: Der Papierbedarf im Deutschen Bundestag ist und bleibt gewaltig. Denn, ganz ehrlich, die wirklich wichtigen Einladungen, Handreichungen, Schreiben kommen doch immer noch auf Papier, damit sie nicht in der tagtäglichen E-Mail-Springflut untergehen.

Um den Druck der Publikationen der SPD-Bundestagsfraktion kümmert sich die Fraktionsdruckerei im Jakob-Kaiser-Haus, unter der Leitung der Genossin Britt Schulze (eine ganz altgediente Genossin übrigens, eingetreten schon im September 1989, damals noch in die SDP der DDR!).

Bei einer Druckleistung von ca. 3 Mio. Seiten (schwarz-weiß) im Jahr auf einer von fünf Druckmaschinen, bei einer Leistung von jeweils ca. 1,5 Mio. Seiten auf den Farbdruckmaschinen, kann man sich vorstellen, welchen immensen Ausstoß allein die Fraktionsdruckerei der SPD-Fraktion hat. Und wir reden nicht nur von reinen DIN A 4-Tischvorlagen, sondern auch von Broschüren, Einladungskarten- und Flyern, Visitenkarten, Adressaufklebern, etc.

Die 3 wackeren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erledigen darüber hinaus aber auch noch weitere Aufgaben, fertigen Klebebindungen, helfen ggf. bei der Verteilung der Druckerzeugnisse oder stellen Dokumente im Inter- bzw. Intranet ein.

Gerade in Sitzungswochen leisten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Beachtliches, und vor allem oft auch äußerst kurzfristig: Für die Fraktionssitzung am vergangenen Dienstag war noch um 12.00 Uhr kein Druckauftrag erteilt, bei Beginn um 14.00 Uhr hatte ich die Dokumente dann schon – noch warm – in der Hand…

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